BLEEP BLOOP Blog

2020-06-17

Zweiwochenrückblick

Auf einmal ist der letzte Post beinahe 2 Wochen her. Philipp hat sich auch schon beschwert! Gefühlt ist aber kaum Zeit vergangen, denn irgendwie ist nicht so viel passiert. Mal ein bisschen Zurückblicken, damit meine eigentlich gut laufende Blogging-Strecke nicht abbricht, und um festzustellen, dass was doch so passiert ist.

Kurzer Ausflug in Webflow

Für ein neues, überschaubares Projekt überlegten wir, der Designer und ich, Webflow einzusetzen. Ein Tool, das die Eierlegendewollmichsau für Webseiten sein will. Das Projekt ist nur eine kleine Portfolio-Seite für eine Agentur; eine Gute Gelegenheit sich das mal anzuschauen!

Nach ein paar Arbeitstagen haben wir den Plan verworfen.

Interessantes und spannendes Konzept, und für kleine Projekte, die sich nur einen Designer, aber keinen Entwickler leisten können, auch ein guter Workaround.

Aber aus Sicht eines Frontend-Entwicklers: Meh. Zwar fühlt sich das ganze sehr wie Frontend-Entwicklung an und weniger wie Dreamweaver, aber dann gehen einfach Sachen nicht, die mit CSS seit Ewigkeiten gehen. :nth-child(odd)? Gibt’s nicht. :last-child auch nicht. Generell gibt es keine Pseudoselektoren. Aber alle Elemente ansprechen, die in einem spezifischen Element sind, das wird doch gehen?! Nope.

Ugh.

Über den letzten Punkt kann ich noch hinwegsehen, da ich ja den Utility First Ansatz sehr mag (TailwindCSS, yeah!). Aber das ist bei weitem nicht alles. Das CMS ist seeehr Basic und kann gerade mal die Standardfelder. Hört aber schon auf, wenn man ein Repeater/Struktur/Listen-Feld haben möchte.

Naja. Nach ein paar Tagen haben wir das ganze über Bord geworfen und ich habe jetzt ein sehr gutes Gefühl dafür, was mit Webflow geht, und was nicht.

Jetzt wird die Seite, die ich verlinken werde wenn sie fertig ist, mit Kirby und TailwindCSS gebaut und ich habe richtig viel Spaß damit.

Wie sieht’s bei Blender aus?

Durch die Webflow-Aktion habe ich die letzten Tage etwas mehr gearbeitet, damit wir das Timing halten können. Da blieb dann nicht mehr so viel Zeit und mentale Energie übrig, um danach noch Blender zu lernen.

Aber der Kurs, den ich gerade auf CG Cookie mache, hat eine Serie in der es um einzelne Werkzeuge geht. Da geht so ein Video 5-10 Minuten - die schaue ich und mache viele Notizen. Ein paar Render habe ich auch gemacht, um das Erlernte der letzten Wochen nicht zu verlernen. Aber keine große Kunst entstand.

Wie sieht’s bei Beatsaber aus?

Spielte ich in den letzten 2 Wochen auch zu wenig. Ich arbeite derzeit daran alle Camellia Songs auf Expert zu schaffen und mir fehlen nur noch ein paar. Habe vor wieder mindestens jeden zweiten Tag ein ordentliches Workout mit Beatsaber hinzulegen. Vielleicht Kaufe ich mal ein neues Musik Pack, ein paar der Songs gehen mir langsam auf die Nerven und ich bräuchte mal neuen Schwung.

Arpospros…

Musik?

Immer, wenn ich viel Arbeite, habe ich danach wenig Lust noch groß Musik zu machen - zumindest in Ableton.

Man sitzt dann halt auch, wie den ganzen Tag davor in der selben Haltung am selben Platz und macht - zumindest physikalisch gesehen - genau das selbe.

Darum habe ich wieder viel an meinem Eurorack gemacht, viel Zeit mit dem Digitakt verbracht und mich dazu entschlossen ordentlich auszumisten und mir vermutlich einen Octatrack zu kaufen, damit ich mehr Möglichkeiten habe, wenn ich abseitz vom Computer Musik machen möchte - und es ist wie gemacht für den Workflow, den ich gerne hätte.

Habe nun eine Liste mit Dingen, die ich bis Freitag bei Kleinanzeigen einstellen will. Wenn die Sachen verkauft sind, kaufe ich mir über Kleinanzeigen einen Octatrack und einen Stehschreibtisch, den aber vermutlich einfach direkt von IKEA. Je nachdem wie viel dann noch über ist, stecke ich das restliche geld in ETF oder in die Wohnung.

Und sonst so?

Ich höre das Hörbuch von Game of Thrones und finde das nach ca. der Hälfte sehr gut. Der Sprecher gefällt mir sehr und er macht es durch sein Voiceacting sehr leicht sich die ganzen Personen+Namen zu merken - und die Herkunft dieser zu erahnen. Ich hatte erst etwas Angst bei sehr deftigen Akzenten nicht genug zu verstehen, aber ist absolute nicht der Fall.

Die Serie ist ja in einem Fiasko geendet und daher freue ich mich schon auf die Zeit in der Buch und Serie auseinander gehen werden; bisher ist alles ziemlich 1:1 wie die Serie, nur viel detaillierter natürlich. Soll aber ab Buch 2 schon deutlich auseinander gehen. Ich bin sehr gespannt!

Ich lese “The Design of Everything” was auf vielen Listen die einen Titel wie “Bücher über Design, die man gelesen haben sollte” auftaucht und schon länger in meinem Regal steht. Habe das erste Viertel durch und finde es sehr interessant.

Auf Videospiele habe ich im Moment nicht so super viel Lust, aber ich habe aus irgendeinem Grund angefangen Dwarf Fortress zu spielen und es macht mir überraschend viel Spaß, obwohl ich keine Ahnung habe was ich tue.

Und bei euch so?

© 2020 Nils Riedemann