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Weekly Blenderdump #2

Vor ein paar Tagen habe ich bei anderen Artists auf Twitter gesehen, dass sie kleine Experimente und ähnliches häufig in einem Thread zusammenfassen. Die Idee gefiel mir und deswegen erstellte ich einen Thread, in dem ich auch mal Kommentarlos einfach ein bis vier Renderings aus Blender reinwerfen kann. Aber dort landet nichts, was nicht auch im weekly dump landen wird. Ist also RSS der Konsumweg Deiner Wahl (Danke <3!), verpasst Du absolut gar nichts.

Diese Woche habe ich wieder fast gar nicht gemoddelt und bin damit von meinem urpsrünglichem Lehrplan eeetwas abgewichen. Aber als ich den machte, hatte ich ja noch wirklich keine Ahnung. Mir machen diese prozeduralen, abstrakten Bilder und Animationen, gerade sehr, sehr viel Spaß und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Dafür habe ich sehr viel über Shader in Blender gelernt und mein Mind ist einige Male explodiert.

Kommende Woche möchte allerdings ich mindestens ein etwas umfangreicheres Projekte angehen und ein paar Methoden kombinieren. Die bisherigen Renderings aus dieser Woche haben nie länger als 30 Minuten gedauert zu erstellen – was auch einer der Hauptgründe für den unfassbaren Spaß ist, den ich dabei habe.

Ein paar Ideen habe ich auch schon und das geht dann auch wieder in die VJ Loop Richtung, die wieder mehr mit meinem ursprünglichen Plan zusammenpasst. Ausserdem habe ich den Blender-Drang einigermaßen unter Kontrolle, sodass ich auch mit meiner EP vorran gekommen bin.

Alle Renderings sind übrigens mit der Eevee Engine in Blender erstellt und liefen quasi in Echtzeit im Programm und das richtige Rendern hat auch nur selten länger als 5 Sekunden gedauert.

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Blender Woche 1

Gut, dass ich im letzten Post bereits ansprach, wie Blender mich jedesmal komplett mitnimmt und ich dann nur wenig Aufmerksamkeit für andere Dinge habe. Ich habe es mir diese Woche aber mal gegönnt ein paar andere Themen weniger zu beachten, denn ich hatte so viel Spaß mit Blender wie schon lange nicht mehr – Gaming und Musik inklusive.

Ich hab ja eine grobe Idee, wo ich mit der Sache hin möchte und habe ein paar Meilensteine definiert auf die ich nun hinarbeiten kann, weil ich gefühlt so 3/4 der Werkzeuge dafür bereits habe – und den Rest lerne ich unterwegs.

Das ist überhaupt eine Sache, die mich an Blender fasziniert – und wahrscheinlich auf alle Arten von 3D Software zutrifft: auf den ersten Blick sieht alles super komplex und kompliziert und tief aus, aber nach nur einer Woche habe ich nun das Gegenteilige gefühl. Eigentlich sind die Werkzeuge und Mittel relativ überschaubar und einigermaßen zugänglich – mit Ausnahmen. Oft denke ich erst „Das ist bestimmt mega kompliziert.“, um danach festzustellen „Oh, das ging jetzt mit 2 Klicks“.

  • Mesh Modelling
  • Procedural Modelling
  • Keyframe Animation
  • Driver Animation
  • Particle Systems
  • Texturing
  • Shading
  • Rigging

Das sind so grob die Themen, die mich bezüglich Blender in der ersten Woche beschäftigt haben. Ich habe nun einen Zugang zu CGCookie und mache dort weiterhin Tutorials, aber experimentiere auch schon sehr viel auf eigene Faust und die Liste der Dinge, die ich ausprobieren möchte, wird immer länger, sodass ich die Sinnhaftigkeit der Liste anfange anzuzweifeln.

Was mir auch gefällt, und mir vorher gar nicht so bewusst war: man bekommt oft Gelegenheit, um sich einen Fotografen-Hut aufzusetzen. Hat man eine Szene modelliert, kann man in der Szene herumfliegen und einfach ein paar interessante Winkel quasi Fotografieren.

Ich merke, dass ich noch keine Ahnung habe, was ich da für ein Fass aufgemacht habe, sehe mich es aber nicht in ein paar Monaten schliessen. Eher im Gegenteil. Gerade der prozedurale Modeling-Teil fasziniert mich so sehr, dass ich vor 2 Jahren einen kurzen Ausflug in die Houdini-Welt macht, und vorher auch schon viel mit Processing herumspielte. Mir war aber nicht klar, wie gut das auch in Blender geht und ich habe mehr spaß in Blender als ich jemals mit Processing hatte.

Nachfolgend ein paar Renderings aus dieser Woche. Nicht unwahrscheinlich, dass ich in ca. einer Woche wieder einen Sammel-Post schreiben werde um meinen Fortschritt festzuhalten.

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Ich verbrachte den heutigen Vormittag damit, dieses mittelmäßige Bild von Donuts zu machen. Es ist nämlich endlich der an der Zeit für mich, Blender zu lernen, und weil Andrew Price aka Blender Guru vor einer Weile sein in entsprechenden Kreisen sehr berühmtes Donut-Tutorial für Blender Version 2.8 aktualisierte, war das logischerweise auch direkt mein erster Anlaufpunkt und ich machte zunächst 2 von 4 seiner Level.

Blender ist eines dieser Themen, bei denen ich mich Zurückhalten muss, da sie mich sonst völlig aufsaugen und ich mich Tagelang mit nichts anderem beschäftigen könnte als Dinge auszuprobieren und YouTube-Tutorials zu schauen – und alles andere dabei liegen bleibt. Ich finde das Thema dermaßen interessant und spannend; sehe mich aber nicht es hauptberuflich machen – sonst wäre das an sich ja kein Problem.

Das löse ich in der Regel damit, indem ich mir ein Datum in der Zukunft setze, ab dem ich mich mit dem jeweiligen Thema beschäftige; meistens in Verbindung mit Zielen und anderen Projekten. Das funktioniert bei mir eigentlich ganz gut, und ich kann in der Zeit bis dahin interessante Links in meine Bookmarks packen – bzw. in die Ressourcen-Tabelle meines Notion. Manchmal sind mir Themen dann auch schon gar nicht mehr so wichtig.

Für meine EP werde ich vermutlich noch ca 2 Wochen brauche, bis ich soweit bin, um mich um Mix und Mastering zu kümmern. Unter anderem landet die fertige EP dann auf allen Audio-Plattformen, Bandcamp, Spotify, iTunes und co – aber ich möchte sie auch auf YouTube und Instagram posten und für jeden Song mindestens einen kleinen Video-Loop machen. Die sieht man häufiger, wenn man Musik via YouTube hört. Relativ kurze Animationen/Videos von z. B. 20 Sekunden Länge, die im Loop laufen.

Bis dahin werde ich ein paar Tutorials machen. Das werden wahrscheinlich wirklich nur ganz simple Phsyics-Simulationen.