BLEEP BLOOP Blog

2020-04-20

Beat Saber, das erste mal Expert+

BeatSaber war für mich neben Half Life: Alyx ein Kaufgrund für eine VR Brille. Vor allem falls mein PC HL:A nicht packen sollte, war ich mir sicher, dass er auf jeden Fall BeatSaber packen wird.

HL:A läuft nicht so richtig gut aber BeatSaber läuft flüssig mit ca 60fps und seit der Anschaffung vor einigen Wochen habe ich spätestens alle 2-3 Tage eine Session BeatSaber hingelegt, jeweils ca 2x30 Minuten - manchmal weniger, manchmal auch täglich und dann eher entspannt und ohne darauf aus zu sein, Highscores zu knacken oder neue Level zu schaffen.

Den Song Pop Stars von KD/A liebe ich ja schon seit er veröffentlich wurde, und ist deswegen unüberraschend einer meiner go-to Songs in jeder BeatSaber-Session. Auf Hard hatte ich den Song auf Anhieb gepackt, für Expert brauchte ich ein paar Anläufe, schaffe jetzt aber eigetnlich immer Rang S, wenn ich mich konzentriere - nur SS ist noch besser.

Der Sprung von Hard auf Expert ist schon enorm, und der Sprung von Expert auf Expert+ ist nochmal ein Stück größer. Und als ich’s am Anfang mal probierte musste ich loslachen und versagte nach wenigen Sekunden.

Für einige Moves müssen einfach erstmal Muskeln aufgebaut werden und diverse wiederkehrende Moves in Muscle-Memory umgewandelt werden, Hand-Augen Koordination und auch Kondition aufbauen, da man eigentlich keine wirkliche Pause in den Songs bekommt. Und wenn man nicht aufpasse, könne man sich da durchaus auch verletzen; zumindest laut Internet.

Da ich nun die meisten der älteren Songs problemlos auf Expert schaffe, und viele der neuen auf Hard, wollte ich mich an die nächste Stufe herantasten: meinen Lieblingssong auf Expert+.

Also probierte ich es erst mit dem Übungsmodus auf 75% der Geschwindigkeit bis ich’s schaffte, dann 80% und dann 100%. Bei letzterem war ich froh, wenn ich über das Intro hinweg kam, weil ich dann eigentlich auch immer den Refrain schaffte und das deutlich weniger frustrierend war als nach 30 Sekunden das Level neustarten zu müssen. Aber danach kommt der Rap-Part und der ist mies und die darauffolgenden Refrains werden immer schwieriger.

Samstag habe ich nach einigen Anläufen den Song fast geknackt. Aber nur eben nur fast und ich merkte, dass ich an der Grenze meines Könnens war, Kondition und Geschwindigkeit haben dann auch nachgelassen und ich hörte auf. Aber der Gitarrist in mir wusste: jetzt aufhören und in 2-3 Tagen nochmal versuchen. Dann klappt’s bestimmt. Irgendwas mit Synapsen und Muskeln und so.

UND RECHT HATTE ER:

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GESCHAFFT! FUCK YES!

Selten war ich auf einen Video-Spiel Erfolg so stolz, und meine Begeisterung für BeatSaber ist damit nochmal um ein weiteres gewachsen. Ich liebe dieses Spiel, das mich jedes mal zum schwitzen bringt und jedes mal ein kleines Stückchen besser macht. Meiner Apple-Watch gefällt das - und ich merke, wie sich das regelmäßige Workout langsam bemerkbar macht; und das nicht nur in Form von Spiel-Erfolgen.

Ich habe auch ein paar Gedanken dazu, die ich in einem anderen Post formulieren werde, warum ich BeatSaber für ein so großartiges Spiel halte. Aber jetzt wollte ich einfach erstmal meinen Erfolg festhalten.

BeatSaber <3

© 2020 Nils Riedemann